Sturmtief wütet über der Samtgemeinde Steimbke

Einsatzinfos

  • Alarmierungszeit: 18.02.2022 um 21:00 Uhr
  • Einsatzstichwort: Flächenlage Sturm
  • Einsatzadresse: Linsburg-B6-K4-Wenden-Linsburg
  • Einsatzort: Gemeinde Linsburg

Datum: 18. Februar 2022 um 21:00
Alarmierungsart: Meldeempfänger (Pieper)
Einsatzart: Technische Hilfe
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: ELO SG Steimbke, Feuerwehr Lichtenhorst, Feuerwehr Rodewald, Feuerwehr Sonnenborstel, Feuerwehr Steimbke, Feuerwehr Stöckse, Feuerwehr Wenden, Feuerwehr Wendenborstel, GBM SG Steimbke


Einsatzbericht:

Insgesamt befanden sich 135 Kameraden:innen aller 8 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Steimbke im Einsatz.

Sturmtief „Zeynep“ zeigte in der Samtgemeinde Steimbke seine geballte Kraft und sorgte für ein hohes Einsatzaufkommen der Feuerwehr. Die ersten, der etwa 65 Alarme, erreichten die Feuerwehren am Abend gegen halb 8 mit dem Stichwort „Baum auf Straße“. Aufgrund des minütlich steigenden Einsatzaufkommens wurde nur 30 Minuten später Gesamtalarm für die Feuerwehren der Samtgemeinde ausgelöst um die Gerätehäuser zu besetzen. Parallel nahm die Einsatzleitung Ort ihren Dienst auf und übernahm die Koordination der anfallenden Einsätze. In den meisten Fällen stürzten Bäume auf Fahrbahnen oder drohten unkontrolliert zu Boden zu stürzen. Mehrmals war die Hilfe der Feuerwehr für Autofahrer, welche von Bäumen an ihrer Weiterfahrt gehindert waren, von Nöten. Für Unverständnis bei den Einsatzkräften sorgte ein Autofahrer in der „Krähe“ dessen Auto durch die Feuerwehr befreit wurde. Da sich sein Fahrzeug nicht mehr starten ließ entschied sich dieser im Auto zu verweilen. Die Feuerwehr zeigte dem Mann auf das dies lebensgefährlich ist und er sich abholen lassen solle, doch dieser reagierte mit einer renitenten Ausdrucksweise so dass sich die Polizei der Sache annehmen musste.  Glücklicherweise kam es zu keinen Personenschäden jedoch wurden  zwei Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Unter anderem ist die Giebelfläche eines Wohnhauses weggerissen worden. Aufgrund der Vielzahl an umgestürzten Bäumen wurden die „Alte Celler Heerstraße“ , der Sonnenborsteler Kirchweg sowie die Verbindungsstrecke zwischen Stöckse und Wenden komplett gesperrt. Gegen halb 2 in der Nacht entspannte sich die Lage soweit das die Einsatzleitung Ort ihren Einsatz beendete und die einzelnen Feuerwehren nach und nach in ihre Standorte zurückkehren konnten. Bis zum Samstagmittag waren weitere Alarmierungen zu verzeichnen. So mussten am Linsburger Bahnhof  Reste einer Dacheindeckung von den Gleisen entfernt werden. Insgesamt befanden sich 135 Kameraden:innen aller 8 Ortsfeuerwehren der Samtgemeinde Steimbke unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Ingo Müller, nebst Baubetriebshof,   im Einsatz. Erwähnenswert ist die unkomplizierte Hilfe diverser Landwirte die mit schwerem Gerät die Feuerwehr unterstützte.

J.Eickeler, stellv. Pressesprecher SG Steimbke

 

Bild 1: Die Beseitigung der Bäume verursachten zeitweise Straßensperrungen

Bild 2: Einige Straßen wurden bis zum nächsten Morgen gesperrt, da ein Einsatz während des Sturms zu gefährlich war

Bild 3:  Die Bahnschienen mussten von Dachziegeln befreit werden

 

Quelle: Kreisfeuerwehr Nienburg / Weser