Grundsteinlegung Feuerwehr-Gerätehaus 2024

Zeitkapsel für das Neue Linsburger Feuerwehr-Gerätehaus eingemauert

Am Freitag, den 15. März 2024 wurde an der Kreisstraße 4 neben der Kfz-Werkstatt der Firma Thomas Eberstein der Grundstein für das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Linsburg gelegt. Es war keine klassische Grundsteinlegung, sondern das Einmauern einer Zeitkapsel in Form eines Feuerlöschers mit Inhalt in das bereits vorhandene Mauerwerk. Das Haus stand zu dem Zeitpunkt bereits in den Grundmauern.

Torsten Deede, Samtgemeindebürgermeister und Gemeindedirektor der Gemeinde Linsburg, Björn Busse, Gemeindebrandmeister und Dr. Tina Dettmer, Bürgermeisterin der Gemeinde Linsburg, führten die Zeremonie durch.

In seiner Ansprache begrüßte Deede die anwesenden Mitglieder des Samtgemeinderates Steimbke und des Gemeinderates Linsburg, das Team des Planungsbüros Hindahl-Reede, stellvertretend für die anwesenden aktiven Handwerker den Polier Herrn Ferera, zwei Herren von der HARKE und natürlich die zahlreich erschienen Vertreter und Vertreterinnen der Freiwilligen Feuerwehr Linsburg. Dann erinnerte Deede an den bis dahin vergangenen Werdegang des neuen Gerätehauses seit 2015. In dem Jahr wurde festgestellt, dass das alte Gerätehaus aufgrund diverser bautechnischer Probleme nicht mehr genutzt werden könnte. Nach einem längeren Entscheidungs- findungsprozess wurde 2018 erstmals ein Neubau ins Auge gefaßt, der dann im Jahr 2021 per Beschluß des Samtgemeinderates in die Tat umgesetzt werden sollte. Die Gemeinde Linsburg stellte ein Grundstück dafür zur Verfügung. Nach ca. 2,5 Jahren, nach Abarbeitung der erforderlichen bauprozesslichen und rechtlichen Verfahren sowie der Bewältigung diverser witterungsbedingter Probleme, kann nunmehr die Grundsteinlegung gefeiert werden, da das Gebäude in seinen Grundmauern bereits steht und im Bau täglich fortschreitet.

Besonders bedankt sich Deede bei der benachbarten Firma Eberstein für die großzügige Bereitstellung von Strom durch Thomas Eberstein, ohne den der Bau nicht hätte fortgesetzt werden können, da die eigentlichen Stromleitungen durch Regenwasser nicht zugänglich waren. Das ist natürlich nur eine Übergangslösung. Deede hofft, dass das Haus Ende 2024 bezugsfertig sein wird. Die Fahrzeuge können eventuell bereits etwas früher reingestellt werden, zumal das alte Feuer- wehrgerätehaus für die Erweiterung der KiTa Meilenstein benötigt wird.

Einen weiteren Dank richtet Deede an die Linsburger Feuerwehr für die bisherige und künftige konstruktive Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde zur Bewältigung organisatorischer Probleme, die sich unter anderen im Zuge der Erweiterung der KiTa über den Sommer ergeben wird.

Der Bau eines neuen Funktionsgebäudes wird die Samtgemeinde finanziell erheblich fordern. Alle erforderlichen Vorschriften gemäß Baurecht und Brandschutz müssen beachtet werden, Gutachten müssen eingeholt werden etc.. Letztendlich muss auch der Bedarf der zukünftigen Nutzer in die Planungen einfließen, was durch kontinuierliche Gespräche sichergestellt worden ist und wird. Insgesamt wird der Bauwert im Bereich von ca. 2,5 Mio Euro liegen.

Da auf einen Spatenstich und mangels eines Spitzdaches auf ein Richtfest verzichtet wurde, wird es heute zu einer Grundsteinlegung kommen. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Grundsteinlegung, sondern das Einmauern einer Zeitkapsel in Form eines Feuerlöschers mit Inhalt in das bereits vorhandene Mauerwerk. Das Haus steht bereits in den Grundmauern. Der Inhalt der Zeitkapsel soll den Nachfahren den heutigen Stand der Dinge bzgl. des Gerätehauses aufzeigen.

Nach der Ansprache von Samtgemeindebürgermeister Deede ergriff Ortsbrandmeister Björn Busse das Wort. Er bedankt sich bei seinen Feuerwehrkameraden, bei der Samtgemeinde und Gemeinde für die gute Zusammenarbeit. Er hofft auf einen flotten Fortschritt bei den Bauarbeiten, die er nahezu täglich „begutachtet“. Abschließend richtet auch er seinen Dank an Thomas Eberstein für die Unterstützung in Sachen Strom, ohne die der Bau bei weitem nicht soweit gediehen wäre wie heute.

Auch Bürgermeisterin Dr. Tina Dettmer unterstreicht den enormen Aufwand, den der Bau für die Gemeinde bedeutet. Ihr Dank geht ebenfalls an die Samtgemeinde, an die anderen Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde, die das Projekt mittragen und natürlich auch an die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Linsburg. Sie stellt noch mal die Bedeutung des Neubaus für die Gemeinde und die Feuerwehr heraus, damit diese im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Arbeit für die Gemeinschaft alle erforderlichen Ressourcen zur Verfügung hat.

Nun wurde nacheinander die Zeitkapsel befüllt. Das offizielle Grundsteinpapier, 2 Feuerwehr- figuren aus Kunststoff, die aktuelle Nienburger Zeitung „DIE HARKE“ v. 15.03.2024 und ein Verzeichnis der Mitglieder der Linsburger Feuer- wehr zum aktuellen Zeitpunkt, das von Sven Plate eingebracht wurde, verschwanden nach und nach in der Kapsel. Anschließend versenkten Torsten Deede, Dr. Tina Dettmer und Björn Busse die Kapsel in der dafür vorgesehenen Lücke im Mauerwerk, die nach der Zeremonie von einem der Handwerker verschlossen wurde.

Mit einem kleinen Imbiss mit Getränken und belegten Brötchen ging die Veranstaltung bei vielen Gesprächen gegen Mittag zuende.

Bild und Text: Die Internet-Redaktion Gemeinde Linsburg Clemens Lüdtke

 

Quelle: Gemeinde Linsburg