Erfolgreicher Auftakt beim 45. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren

Tag 1+2: Mit der Eröffnungsfeier am Freitag und dem Spiel ohne Grenzen starteten die Kinder- und Jugendfeuerwehren am Samstag in die größte Jugendfreizeitmaßnahme im Landkreis Nienburg.

© Kreisjugendfeuerwehr Nienburg/Weser© Kreisjugendfeuerwehr Nienburg/Weser© Kreisjugendfeuerwehr Nienburg/Weser© Kreisjugendfeuerwehr Nienburg/Weser© Kreisjugendfeuerwehr Nienburg/WeserMit der offiziellen Eröffnungsfeier ist das 45. Kreiszeltlager der Kreisjugendfeuerwehr erfolgreich gestartet. Nach dem Aufbau des Zeltplatzes und dem Einzug der Teilnehmer herrscht nun reges Lagerleben. Rund 1.300 Jugendliche und Betreuer versammelten sich auf der Aktionsfläche, um gemeinsam den Beginn von zehn ereignisreichen Tagen voller Spiel, Sport, Wettbewerbe und Gemeinschaft zu feiern.

In seiner Eröffnungsrede begrüßte Kreisjugendfeuerwehrwart Mario Hotze die Teilnehmer sowie die zahlreichen Ehrengäste. Sein besonderer Dank galt den ausrichtenden Feuerwehren der Samtgemeinde Heemsen, der Verwaltung, den Sponsoren, den Einheiten der Kreisfeuerwehr, den Fachbereichen, den Jugendfeuerwehrwarten und Betreuern sowie den vielen ehrenamtlichen Helfern. Vor allem würdigte er das Engagement der Kinder und Jugendlichen, die das Zeltlager mit Leben füllen.

Landrat Detlev Kohlmeier schloss sich den Dankesworten an und überbrachte zugleich die Grüße der Bundestagsabgeordneten Marja Liisa Völlers, des Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke sowie des Vorsitzenden des Kreisjugendausschusses, Karim Iraki. Er wünschte allen Teilnehmern ein gelungenes Zeltlager mit viel Spaß, spannenden Aktionen und unvergesslichen Erlebnissen.

Auch Kreisbrandmeister und Verbandsvorsitzender Bernd Fischer richtete seine Grüße an die Teilnehmer. Er hoffte auf beständiges Sommerwetter in den kommenden zehn Tagen und überreichte jeder Jugendfeuerwehr als Willkommensgeschenk einen Gutschein für eine Kiste alkoholfreier Getränke. Samtgemeindebürgermeisterin Bianca Wöhlke zeigte sich erfreut, Gastgeberin für das größte Jugendfeuerwehrereignis des Landkreises zu sein und betonte die besondere Bedeutung des Zeltlagers für die Region. Der stellvertretende Landes-Kinder- und Jugendfeuerwehrwart dankte insbesondere den Jugendfeuerwehrwarten, Betreuern und aktiven Feuerwehrangehörigen für ihren unermüdlichen Einsatz in der Nachwuchsarbeit.

Vor der offiziellen Eröffnung standen zahlreiche Ehrungen auf dem Programm. Julia Kirste, Daniel Kirste und Arnd Schildmeier wurden mit dem Ehrenzeichen der Niedersächsischen Kinder- und Jugendfeuerwehr ausgezeichnet. Eine besondere Überraschung erlebte Landrat Detlev Kohlmeier, der ebenfalls diese Auszeichnung für sein Engagement erhielt.

Die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber wurde Tristan Müller verliehen. Mit der Ehrennadel in Gold wurden Ralf Bergmann und Heinfried Schmädeke ausgezeichnet. In seiner kurzen Ansprache nutzte Heinfried Schmädeke die Gelegenheit, seiner Ehefrau Marion für ihre jahrzehntelange Unterstützung und den familiären Rückhalt während seiner über 40-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit zu danken. Zudem erhielt Karsten Harms die Ehrenurkunde der Kreisjugendfeuerwehr für seine langjährigen Verdienste.

Um 20.28 Uhr war es schließlich soweit: Schirmherr Landrat Detlev Kohlmeier eröffnete offiziell das 45. Kreiszeltlager der Kreisjugendfeuerwehr. Damit fiel der Startschuss für zehn abwechslungsreiche Tage mit zahlreichen Wettbewerben, Sportangeboten, Gemeinschaftsaktionen und spannenden Erlebnissen.

Den traditionellen Abschluss des Eröffnungsabends bildete der gemeinsame Nachtmarsch durch die Gemeinde. Musikalisch begleitet zogen alle Jugendfeuerwehren durch die Straßen und machten damit deutlich: Das Kreiszeltlager ist angekommen und das Abenteuer hat begonnen.

Spiel ohne Grenzen begeistert Kinder- und Jugendfeuerwehren

Geschicklichkeit, Teamgeist und jede Menge Spaß standen beim „Spiel ohne Grenzen“ der Kinder- und Jugendfeuerwehren im Mittelpunkt. Im Rahmen des Kreiszeltlagers warteten zahlreiche abwechslungsreiche Stationen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, bei denen Schnelligkeit, Geschick, Konzentration und Teamarbeit gefragt waren.

Die Jugendfeuerwehren mussten sich an verschiedenen Spielstationen beweisen. Beim Spiel „Der heiße Helm“ galt es, einen Jugendfeuerwehrhelm – angelehnt an das bekannte Spiel „Der heiße Draht“ – mit viel Fingerspitzengefühl durch einen Parcours aus Bauzäunen zu manövrieren.

Ein gutes Auge war bei „Schloss sucht Schlüssel“ gefragt. Hier mussten die Jugendlichen möglichst schnell den passenden Schlüssel dem richtigen Schloss zuordnen.

Für jede Menge Action sorgte die Station „Schwamm drüber“. Mit Wasser vollgesogene Schwämme flogen über einen blickdichten Bauzaun und mussten möglichst sicher gefangen werden. Anschließend galt es, das Wasser in einem Sammelbehälter auszuwringen – je mehr Wasser gesammelt wurde, desto mehr Punkte gab es.

Natürlich durfte auch der Klassiker „Ball durch den Schlauch“ nicht fehlen. Mit viel Fingerspitzengefühl musste ein Tischtennisball möglichst schnell durch einen Feuerwehrschlauch befördert werden.

Beim Schlauchkegeln waren Zielgenauigkeit und Geschicklichkeit gefragt, während beim Erbsenschlagen vor allem Schnelligkeit und eine gute Reaktionsfähigkeit über den Erfolg entschieden.

Eine besondere Herausforderung stellte der Kistenlauf dar. Auf Cola-Kisten musste eine Strecke überwunden werden, ohne den Boden zu berühren. Unter den aufmerksamen Augen des ehemaligen stellvertretenden Kreisjugendfeuerwehrwartes Enno Schomerus waren dabei Beweglichkeit, Koordination und Gleichgewichtssinn gefragt.

Auch bei „Schraube sucht Mutter“ – oder auch „Paare bilden“ – mussten die Jugendlichen möglichst schnell die passende Mutter zur richtigen Schraube finden. Hier waren ein gutes Sehvermögen und das richtige Gespür für Größen gefragt.

Teamgeist bei den Kinderfeuerwehren

Auch die Kinderfeuerwehren stellten beim „Spiel ohne Grenzen“ ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. An mehreren Stationen konnten die Teams Geschicklichkeit, Teamarbeit und Kreativität zeigen. Dabei stand nicht allein der Wettbewerb im Vordergrund – vielmehr sollte der gemeinsame Spaß für alle Beteiligten im Mittelpunkt stehen.

Beim Kistenlauf waren Gleichgewicht und Konzentration gefragt, während beim Leiterwurf Zielgenauigkeit gefordert wurde. Beim Tennishockey kam es besonders auf eine gute Abstimmung innerhalb der Mannschaft an. Auch an den weiteren Stationen bewiesen die Kinder, wie gut sie als Team zusammenarbeiten.

Zwischen den einzelnen Spielen wurde viel gelacht, angefeuert und gemeinsam mitgefiebert. Genau dieses Miteinander machte den besonderen Reiz des Wettbewerbs aus.

Ein herzliches Dankeschön gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die die einzelnen Stationen vorbereitet und betreut haben. Durch ihren Einsatz verlief der gesamte Wettbewerb reibungslos.

Spannende Siegerehrung zum Abschluss

Nach dem letzten Spiel nutzten die Kinder die freie Zeit, um das Zeltlagergelände zu erkunden. Für zusätzlichen Spaß sorgte eine eigens aufgebaute Reifenrutsche, die sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt entwickelte.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde es schließlich noch einmal spannend: Bei der Siegerehrung wurden die Ergebnisse bekannt gegeben. Alle Mannschaften konnten stolz auf ihre Leistungen sein, denn sie hatten den Wettbewerb mit großem Einsatz, Teamgeist und Fairness bestritten.

Die ersten drei Plätze belegten:

1. Platz: Hilgermissen 1
2. Platz: Nendorf 1
3. Platz: Hoya 3

Herzlichen Glückwunsch an die Siegerteams! Ein großes Lob gilt aber allen teilnehmenden Kinder- und Jugendfeuerwehren. Am Ende standen vor allem der gemeinsame Spaß, das Miteinander und unvergessliche Erlebnisse im Mittelpunkt – und davon gab es beim diesjährigen „Spiel ohne Grenzen“ jed

Die Sieger der Jugendfeuerwehren werden erst zum Ende des Zeltlagers bekanntgegegben.

Text: Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit der Kreiskinder- und Jugendfeuerwehr Nienburg/Weser